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Bindungstrauma heilen – ein energetischer Weg mit Prana-Heilung

Die Heilung unseres eigenen Entwicklungstraumas wird dabei zu einem zentralen Bestandteil — und zum Kern dieses Artikels.

Die stillen Wunden, die wir in uns tragen

Viele von uns tragen Wunden aus der Kindheit in sich, die nicht sofort sichtbar sind.

Es sind nicht die dramatischen Traumata von Krieg, Gewalt oder offenem Missbrauch. Sie sind leiser. Subtil. Und oft weitaus durchdringender.

Man bezeichnet sie häufig als Bindungs- oder Entwicklungstrauma – frühe Unterbrechungen von Verbindung, die prägen, wie sicher wir uns in der Welt fühlen, wie wertvoll wir uns erleben, wie wir Beziehungen gestalten und wie wir anderen begegnen – nicht zuletzt unseren eigenen Kindern.

Dieser Artikel ist persönlich und zugleich reflektierend. Ich teile meine eigenen Erfahrungen als Vater, beziehe psychologische und spirituelle Perspektiven ein, die mich geprägt haben, und untersuche, wie energetische Arbeit – insbesondere die Prana-Heilung – mir geholfen hat, diese tieferen Prägungen zu verarbeiten, sodass ich weniger getriggert werde und meinem Kind mit mehr Präsenz und Ruhe begegnen kann.

 

Was ich unter Entwicklungstrauma verstehe

Das Wort Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde“.

Wenn ich in diesem Artikel von Trauma spreche, meine ich Entwicklungs- oder Bindungstrauma – subtile, aber tiefgreifende psychische Verletzungen, die früh im Leben entstehen.

Diese Erfahrungen können sehr prägend sein. Und dennoch glaube ich, dass wir die Fähigkeit besitzen, mit diesen Wunden zu arbeiten – besonders dann, wenn Klarheit vorhanden ist, gegebenenfalls angemessene Unterstützung zur Verfügung steht und es einen geerdeten Weg hindurch gibt. Mit der Zeit können sie zu einem Pfad tieferen Verständnisses, von Selbstmitgefühl und Selbstbewusstheit werden.

Wie der Biophysiker, Psychologe und Traumaforscher Peter Levine in seinem Buch Von Trauma Befreien schreibt:

„Ich glaube nicht nur, dass Trauma heilbar ist, sondern dass der Heilungsprozess ein Katalysator für tiefgreifendes Erwachen sein kann.“

Das entspricht sehr meiner eigenen Erfahrung.

Der Psychologe John Bowlby begann in den 1950er Jahren, frühe Bindungsbeziehungen zu erforschen. Er beobachtete, dass Kinder, die eine Bindungsperson körperlich nahe bei sich halten konnten, mit größerer Wahrscheinlichkeit Trost und Schutz erhielten – und damit eine höhere Überlebenschance hatten. Bindung sei kein „Nice-to-have“, sondern ein grundlegender evolutionärer Mechanismus. Durch Bindung werden die elementaren Bedürfnisse eines Kindes erfüllt: Nahrung, Sicherheit, emotionale Regulation und ein Gefühl von Geborgenheit.

Die klinische Psychologin Dr. Becky Kennedy beschreibt in ihrem Buch Good Inside, dass Kinder ihre Erfahrungen implizit durch einige zentrale Fragen filtern:

• Bin ich liebenswert und angenehm in meiner Nähe?

• Werde ich gesehen und gehört?

• Was kann ich von anderen erwarten, wenn ich aufgebracht bin?

• Was kann ich von anderen erwarten, wenn ich überwältigt bin?

• Was kann ich von anderen erwarten, wenn wir uneinig sind?

Kinder verinnerlichen die Antworten auf diese Fragen und formen daraus tiefe Annahmen darüber, wer sie sein dürfen und wie die Welt funktioniert. Diese Annahmen prägen unweigerlich, wer wir glauben zu sein – und wie wir uns zu anderen und zum Leben selbst verhalten.

Diese frühen Erfahrungen hinterlassen Eindrücke in unserem Körper, in unserem Nervensystem und damit auch in unserem Energiekörper.

Wie Gabor Maté in Von Mythos des Normalen schreibt:

„Trauma ist eine innere Verletzung, eine anhaltende Spaltung oder ein Riss im Selbst aufgrund schwieriger oder schmerzhafter Ereignisse. Nach dieser Definition ist Trauma in erster Linie das, was im Inneren eines Menschen geschieht als Folge dessen, was ihm widerfährt; es sind nicht die Ereignisse selbst.“

Ich bin der Überzeugung, dass diese Eindrücke im Verborgenen liegen können – und später im Leben durch emotionale Trigger oder Stressphasen reaktiviert werden.

Für mich war es die Vaterschaft, die mich unmittelbar mit vielen meiner eigenen Kindheitswunden konfrontierte

 

Die unsichtbare Last moderner Elternschaft

Jeder, der sich für Selbsterforschung, spirituelle Entwicklung oder persönliches Wachstum interessiert, kann sich in diesem Thema wiederfinden. Doch für Eltern — besonders für jene, die sich einer bewussten oder bindungsorientierten Elternschaft zuwenden — ist dieses Verständnis essenziell. Viele von uns versuchen, anders zu erziehen, als wir selbst erzogen wurden. Wir versuchen, Zyklen innerhalb unserer Familiengeschichte zu durchbrechen. Allein diese Absicht kann zutiefst aufdeckend — und zutiefst triggernd — sein.

Hinzu kommt, dass wir in modernen, industrialisierten Gesellschaften das Dorf weitgehend verloren haben. Wir sind abgeschnitten von natürlichen Rhythmen, von Großfamilie und von gemeinschaftlicher Unterstützung. Wie der Entwicklungspsychologe Gordon Neufeld betont, sind wir biologisch nicht dafür ausgelegt, Kinder isoliert im Rahmen der Kernfamilie großzuziehen.

Und doch genau das wird von uns erwartet.

Eltern sollen heute die Fürsorge, Regulation und emotionale Präsenz einer ganzen Gemeinschaft leisten — während sie erschöpft, übermüdet und oft selbst mit unverarbeiteten Kindheitswunden leben.

Elternsein kann sich manchmal wie reines Überleben anfühlen. Doch das ist kein persönliches Versagen. Wenn es dir so geht, bist du kein „schlechter“ Elternteil. Es ist die Folge eines größeren kulturellen Wandels — vom Dorf zur Stadt, vom Land zur Fabrik, vom Miteinander zum Individualismus.

Angesichts dieser Realität glaube ich, dass wir zusätzliche Werkzeuge brauchen — Werkzeuge, die Eltern helfen, sich zu regulieren, aufzutanken und die emotionalen und energetischen Lasten, die sie tragen, behutsam zu lösen, damit sie ihren Kindern mit Präsenz statt mit Reaktivität begegnen können.

Die Heilung unseres eigenen Entwicklungstraumas wird dabei zu einem zentralen Bestandteil — und zum Kern dieses Artikels.

 

Mitgefühl ohne Schuldzuweisung

Lass mich eines klarstellen: Es geht hier nicht darum, unsere Eltern zu beschuldigen. Schuld unterstützt Heilung selten — sie hält uns meist fest.

Papa zu werden hat meinen Respekt vor meinen eigenen Eltern — und vor Eltern generell — vertieft. Elternschaft ist eine der anspruchsvollsten und zugleich bedeutsamsten Aufgaben, die ich je übernommen habe. Sie spannt uns über das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrung — von tiefer Liebe und Freude bis hin zu Erschöpfung, Frustration und Überforderung.

Die meisten unserer Eltern haben ihr Bestes gegeben — mit dem Bewusstsein, den Mitteln und den gesellschaftlichen Vorstellungen, die ihnen damals zur Verfügung standen. Viele trugen ihre eigenen ungelösten Wunden in sich, während sie zugleich schwere Verantwortung schultern mussten und kaum Unterstützung erfuhren. Wenn wir das anerkennen, kann sich Mitgefühl öffnen — anstelle von Verbitterung. In meinem eigenen Weg war das ein entscheidender Schritt.

Mitgefühl bedeutet jedoch nicht Verleugnung. Es ist möglich, die Bemühungen unserer Eltern zu würdigen und gleichzeitig anzuerkennen, dass bestimmte Herangehensweisen unsere emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllt haben — und uns in manchen Fällen sogar verletzt haben. Beide Wahrheiten können gleichzeitig bestehen.

Viele lange akzeptierte Erziehungspraktiken — besonders solche, die stark verhaltensorientiert geprägt sind — werden heute zunehmend als nicht im Einklang mit den emotionalen und nervensystemischen Bedürfnissen von Kindern verstanden. Das ist weniger ein individuelles Versagen als vielmehr Ausdruck tief verankerter kultureller Muster. Mitgefühl braucht es daher nicht nur für uns selbst und unsere Eltern, sondern auch für die Kultur, in der wir eingebettet sind — selbst wenn wir uns bewusst entscheiden, Dinge anders zu machen.

 

Verantwortung übernehmen

Die Wunden, die wir aus unserer Kindheit tragen, waren nicht unsere Schuld. Jedes Kind ist würdig, geliebt, gesehen und gehalten zu werden. Diese frühen Anpassungen entstanden nicht, weil wir unwürdig waren, sondern weil wir in einer weitgehend unbewussten Kultur geprägt wurden.

Ihre Heilung jedoch kann zu unserer Verantwortung werden — insbesondere wenn wir den Kreislauf überlieferter Muster beenden und unseren Kindern bewusst und präsent begegnen möchten.

Forschung zeigt, dass Trauma das Nervensystem in einen Überlebensmodus versetzt, wodurch der Zugang zu den Hirnarealen erschwert wird, die für Präsenz, Reflexion und Emotionsregulation zuständig sind. Trauma erschwert es, zu antworten statt zu reagieren. Jeder reflektierte Elternteil kennt diese Wahrheit: Unsere Kinder berühren unsere unverheilten Stellen. Wir ertappen uns vielleicht dabei, Muster zu wiederholen, die wir uns geschworen haben nie zu wiederholen. Manchmal hören wir in Momenten von Stress oder Überforderung sogar die Stimmen unserer eigenen Eltern aus unserem Mund sprechen.

Das ist keine Schwäche. Diese Muster liegen unterhalb des bewussten Denkens — eingeprägt im Nervensystem und, aus energetischer Sicht, im Energiekörper. Sie sind nicht unsere Schuld. Aber sie können zu unserer Verantwortung werden.

Wie die Psychotherapeutin und Journalistin Philippa Perry in Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen schreibt:

„Wenn wir Eltern werden, wird unsere eigene Kindheit reaktiviert. Unsere Kinder drücken genau die emotionalen Knöpfe, die früh in uns installiert wurden.“

Bewusstes Elternsein wird dadurch oft zu einer Form des Re-Parentings — wir sorgen für unser Kind und halten gleichzeitig unser eigenes inneres Kind, schenken ihm die Präsenz, die wir selbst einmal gebraucht hätten.

 

Meinen eigenen Kindheitswunden begegnen

Wovor wir davonlaufen, verfolgt uns; was wir anschauen, kann uns verwandeln.

Vater zu werden hat mich nach innen geführt. Es hat mich aufgebrochen — auf eine Weise, die ich nicht hätte vorhersehen können.

Ehrlich auf meine eigenen Muster zu schauen, war konfrontierend — manchmal überwältigend. Und zugleich zutiefst transformierend.

Wie Carl Jung sagte:

„Bis du das Unbewusste bewusst machst, wird es dein Leben lenken — und du wirst es Schicksal nennen.“

Unser kleiner Sohn wurde zu einem Katalysator für inneren Wandel.

Ich begann zu erkennen, dass sich frühe Prägungen in meinem Leben unter anderem so zeigten:

• Selbstwert an Leistung zu knüpfen

• harte Selbstkritik nach Fehlern — das Gefühl, „nicht gut genug“ zu sein

• Überarbeitung, um Anerkennung zu suchen oder Gefühle zu vermeiden

• ständige Geschäftigkeit, um innere Leere nicht zu spüren

• Suche nach äußerer Bestätigung, um ein inneres Vakuum zu füllen

Diese Verhaltensweisen wiesen auf ungelöste Schichten in mir hin — Schichten, die im Verborgenen wirken, solange sie nicht bewusst betrachtet werden.

Mir wurde klar: Wenn ich meinem Sohn mit Liebe und Feinfühligkeit begegnen wollte, musste ich zuerst die innere Arbeit tun. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Verbindung. Meine unverarbeiteten Kindheitswunden prägten leise meine Reaktionen als Vater. Also begann ich, diese Schichten behutsam und mit Mitgefühl abzutragen.

Diese Arbeit braucht Selbstmitgefühl — nicht Selbstverurteilung. Wir sind keine schlechten Eltern oder schlechten Menschen. Doch wenn wir beginnen, unsere alten Wunden zu erforschen, muss sich gleichzeitig die Tür zum Mitgefühl öffnen.

 

Trigger als Tore zur Heilung

Unverarbeitete Wunden zeigen sich oft als Trigger — unverhältnismäßig starke emotionale Reaktionen auf äußere Ereignisse. Ein Tonfall, ein Blick — und plötzlich bricht etwas auf. Der Trigger ist selten die Ursache. Er ist das Streichholz, nicht das Schießpulver.

In der Yogaphilosophie nennt man diese latenten Eindrücke Samskaras — gespeicherte Prägungen im Energiesystem.

Oft begegnen wir ihnen durch unsere Kinder.

Für mich wurde das besonders deutlich, als mein Sohn noch ein kleines Baby war und untröstlich weinte. Ich fühlte mich überwältigt, allein und wütend — zutiefst zerbrochen.

Durch meine innere Arbeit begann ich zu erkennen, dass meine Reaktionen die Wiederaktivierung meines eigenen Kindheitstraumas waren. Der neu belebte alte Schmerz — die hartnäckige Überzeugung, nicht liebenswert zu sein, weil ich einst allein gelassen wurde, um zu weinen — trat deutlich hervor. Die Wut, die ich spürte, richtete sich in Wahrheit gegen mich selbst — eine Form der Verinnerlichung der alten Botschaft, dass ich selbst schuld daran gewesen sei, nicht liebenswert zu sein. Diese Reaktion ist nicht ungewöhnlich: Der Geist richtet den Schmerz oft nach innen, um die Bindung zur Bezugsperson zu schützen. Für ein Kind kann es unerträglich bedrohlich sein, die Schuld bei der Bezugsperson zu sehen; deshalb wird Selbstbeschuldigung zu einem Schutzmechanismus.

Dies war nur eine von vielen gelebten Situationen, in denen mein größtenteils unbewusstes Entwicklungstrauma erneut aktiviert wurde. Zur Einordnung: Es brauchte viele Monate innerer Arbeit — durch Selbstreflexion und Prana-Heilung — um diese Kernwunde freizulegen. Doch dazu später mehr.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen war für mich: Wenn wir Triggern mit Ehrlichkeit und Achtsamkeit begegnen, können sie zu Türen werden. Zu Rissen, durch die das Licht einfällt.

 

Warum die Arbeit mit den Chakren in der psychologischen Heilung bedeutsam ist

Der Ansatz, der mir geholfen hat, bei unangenehmen Gefühlen präsent zu bleiben, ohne innerlich zusammenzubrechen, ist energetische Heilung — konkret die Prana-Heilung. Uns selbst aus energetischer Perspektive zu betrachten, eröffnet eine Dimension, die verständlich macht, warum bestimmte psychologische Wunden so hartnäckig erscheinen — und warum reine Einsicht oft nicht ausreicht, um sie wirklich zu lösen.

Beginnen wir ganz einfach.

Der physische Körper ist lebendig, weil er von Lebensenergie durchdrungen ist, die häufig als Prana bezeichnet wird. Aus energetischer Sicht wird diese Lebensenergie über die Chakren aufgenommen und reguliert; sie erhalten und organisieren die Funktionen des Körpers. In diesem Sinne sind wir nicht nur physisch — wir sind energetisch lebendig.

Doch wir sind auch emotionale und mentale Wesen.

Jenseits der physisch-ätherischen Ebene liegt das emotionale Feld — in manchen Traditionen als Astralkörper bezeichnet — durch das wir Gefühle, Stimmungen und emotionale Grundtöne erfahren. Darüber hinaus gibt es das mentale Feld — jene Dimension, die interpretiert, erinnert, bewertet und Bedeutung verleiht.

Wir existieren gleichzeitig auf diesen Ebenen:

• physisch und energetisch

• emotional

• mental

Und sie sind nicht voneinander getrennt.

In energetischen Traditionen fungieren die Chakren als Synthesepunkte zwischen diesen Ebenen. So wie die moderne Psychologie das Gehirn als integratives Zentrum betrachtet, wird dem Chakrasystem die Aufgabe zugeschrieben, körperliche Empfindung, emotionale Erfahrung und mentale Muster miteinander zu verbinden.

Unsere Gedanken und Gefühle sind nicht „nur im Kopf“ gespeichert. Sie werden über den Körper erfahren. Die Chakren ermöglichen es, dass diese Ebenen sich durchdringen und gegenseitig beeinflussen.

Interessanterweise deutet auch die moderne Wissenschaft auf eine ähnliche Erkenntnis hin. Forschungsfelder wie die Psychoneuroimmunologie zeigen, dass emotionale Verarbeitung, Aktivität des Nervensystems, hormonelle Prozesse und Immunfunktion ein zusammenhängendes Kommunikationssystem bilden. Wie Gabor Maté beschreibt, sind die Systeme, die Emotionen verarbeiten, eng mit dem Gehirn und dem gesamten Körper verbunden.

Eine einfache Metapher kann helfen.

Stell dir ein Glas vor, das zur Hälfte mit Sand gefüllt ist. Das steht für die physische und ätherische Ebene. Nun gieße Wasser hinein, bis das Glas zu drei Vierteln gefüllt ist. Das Wasser steht für die emotionale oder astrale Ebene. Der Sand ist nun vom Wasser umgeben und durchdrungen — die Ebenen sind nicht mehr getrennt.

Schließlich füllt Luft den verbleibenden Raum. Doch Luft oder Sauerstoff befindet sich nicht nur oben im Glas — sie ist auch im Wasser und im Sand vorhanden. Alle drei Substanzen durchdringen einander.

Genauso sind unsere körperlichen, emotionalen und mentalen Erfahrungen miteinander verwoben. Was wir denken, fühlen und erleben, wird über den Körper registriert — weil die Chakren diese Synthese ermöglichen.

Deshalb bleibt Trauma nicht abstrakt. Es lebt in unserem Atem, in unserer Haltung, in unserem Nervensystem und in unseren Reaktionen. Energetisch hinterlässt es Prägungen in den Chakren.

Aus dieser Perspektive kann Heilung nicht allein durch Verstehen geschehen. Einsicht schafft Klarheit; sie bewirkt nicht automatisch Lösung.

Um alte Wunden wirklich zu lösen, müssen die emotionalen und mentalen Prägungen im Energiesystem oft gereinigt werden. Wenn dies geschieht, bleibt Veränderung nicht nur gedanklich — sie wird verkörpert. Der Körper entspannt sich. Die innere Ladung nimmt ab. Es entsteht mehr Raum, zu antworten statt zu reagieren.

Für mich ist die Arbeit mit den Chakren nicht getrennt von psychologischer Heilung. Sie ist eine der unmittelbarsten und verkörpertesten Formen, sie zu unterstützen — ein Weg, das zu lösen, was die Kindheit einst eingeprägt hat, damit ich als der Vater erscheinen kann, der ich sein möchte.

 

Trauma als energetische Prägung — die Perspektive der Prana-Heilung

Hier wird Prana-Heilung praktisch und nicht nur theoretisch.

Aus der Perspektive der Prana-Heilung existieren unverarbeitete psychologische Wunden als energetische Verdichtungen in den Chakren, die weiterhin beeinflussen, wie wir denken, fühlen und handeln.

Wie GMCKS lehrte:

„Heilung geschieht durch das Lösen oder Entfernen angestauter negativer psychischer Energie.“

Als ich begann, Trauma auf diese Weise zu verstehen, verschob sich etwas in mir.

Durch Prana-Selbstheilung und Techniken der Prana-Psychotherapie konnte ich gezielt und direkt in den Chakren arbeiten, um diese gespeicherten traumatischen Prägungen und Energien zu lösen.

Das knüpft an meine frühere Beschreibung von Triggern an: Was mich früher mit Wut, Anspannung oder Hilflosigkeit überflutete, konnte ich nun mit Bewusstheit und Präsenz begegnen. Indem ich die emotionale Ladung meines eigenen Kindheitstraumas löste, konnte ich im Moment anders reagieren — besonders in jenen Situationen, in denen mein Sohn untröstlich weinte. Ich konnte atmen. Ich konnte geerdet bleiben. Meine Liebe konnte freier fließen.

Das Lösen der energetischen Prägung dieser Wunden half mir, einen neuen inneren Kurs einzuschlagen. Es brachte mich näher zu dem Menschen, der ich sein wollte — als Vater und als Person.

Zeit allein heilt keine psychologischen Wunden. Doch ich habe erfahren, dass bewusste, kontinuierliche Heilung es kann. Ein bewusstes Bemühen zu reflektieren, zu verstehen, zu lösen, loszulassen. Eine bewusste Bewegung hin zu Ganzheit und Fülle des Seins.

 

Schlussgedanke: Heilung als lebendiger Prozess

Heilung ist kein einmaliges Ereignis. Sie ist ein lebendiger Prozess — langsam, oft ungleichmäßig und sich über die Zeit entfaltend.

Einsicht kann Verständnis bringen. Bewusstheit kann Mitgefühl öffnen. Doch damit Veränderung wirklich Wurzeln schlägt, habe ich die energetische Arbeit der Prana-Heilung als unschätzbar wertvoll erlebt.

Für Eltern geht es bei dieser Arbeit nicht darum, uns selbst zu reparieren, um ideale Bezugspersonen zu werden. Es geht darum, für unsere Kinder verfügbar zu sein, während wir zugleich unsere eigenen inneren Bedürfnisse ernst nehmen. Es geht darum, alte Wunden so weit zu mildern, dass wir wahrnehmen, fühlen und bewusst handeln können — selbst wenn vertraute Muster noch im Hintergrund nachklingen.

Wenn du dich in diesem inneren Ringen wiedererkennst, dann wisse: Du bist nicht allein. Viele Eltern gehen diesen Weg still — oft ohne Sprache oder Unterstützung dafür zu haben. Sich um die eigene Innenwelt zu kümmern, ist kein Egoismus. Es ist Teil der fortlaufenden, verkörperten Verantwortung, für unsere Kinder und für uns selbst zu sorgen.

Eltern in diesem zutiefst menschlichen Prozess zu begleiten, steht im Zentrum meiner Arbeit.

Wenn dich das anspricht und du spürst, dass ich dich dabei begleiten könnte, bist du herzlich eingeladen, dich zu melden.

 

 

 

Kontakt

Up de Hoge Luft 11a,
21244 Buchholz

Handy: +49 1577 7748 127
E-Mail: christopherlbillings@gmail.com

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